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Vätternrundan 2009, Motala/Schweden (Berichte)

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Burkhard
B-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 22.04.2006
Beiträge: 94
Wohnort: Buxtehude

BeitragVerfasst am: 15.06.2009, 12:54

Titel:

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Konkursus schrieb:
...(nach dem neuesten Wetterbericht ist es zwar kalt, es soll aber nicht regnen)....


Hättste wennste sollste ...

Es war eben nicht kalt, hat aber geregnet (je nachdem, wo man sich wann aufhielt).
Ich bin seit Jahren dabei und beobachte Tage vorher den Wetterbericht, selten trifft die Vorhersage zu.

Gefühlt waren es diesmal 3000 Starter weniger, doch gingen 15500 auf die Strecke, nur 1004 kamen nicht im Ziel an, das waren schon mal deutlich mehr. Die Höchstzahl wurde von von 17.500 auf 18.500 angehoben.
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quasarmin
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 13.04.2006
Beiträge: 391
Wohnort: Eckernförde

BeitragVerfasst am: 15.06.2009, 14:49

Titel:

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Moin Relef und Ulrike

Konkursus schrieb:


ich glaube, das schaffen wir aus zeitlichen Gründen nicht. Wir fahren heute Abend mit zwei Bussen von Stade bzw. HH-Harburg nach Motala, kommen planmäßig morgen früh dort an (ca. 30 KM entfernt), um erst einmal zu frühstücken etc.. Dann holen wir die Startunterlagen.
Relef u. Ulrike


mit einem dieser Busse wollte ich eigenlich auch mit (Zustieg Lübeck). Nur habe ich mir zu Pfingsten eine Sehnenscheidenentzündung am rechten Unterarm zugezogen ... nach dem Training am Wochende vor der Tour hat die Sehne beim Bewegen der Hand gequietscht. So habe ich dann am Donnerstag mittag schweren Herzens meine Teilnahme bei Ingo telefonisch abgesagt. Zuhause war alles war schon gepackt.
Ich hoffe ihr hattet eine schöne Tour, wir können ja bei der TransAschberg etwas über die Vätternrundan quatschen.
Ich werde mich dennoch für nächstes Jahr wieder anmelden.

Viele Grüße
Armin
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Thali
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 26.04.2006
Beiträge: 555
Wohnort: HH-Ottensen

BeitragVerfasst am: 16.06.2009, 01:02

Titel: Vätternrundan 2009 - Die Regenreiche

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Ja, wir haben es mal wieder geschafft. Vättern 2009 ist gelaufen und die Aufregung hat sich gelegt, der Blick geht nicht mehr im Fünfminutentakt gen Himmel um das Wetter für die nächsten Stunden zu orakeln.

Nass war schon die Anreise am Donnerstag und so setzte es sich auch weiter fort. Donnerstag Abend war es zum Glück bei Zeltaufbau trocken, nachdem wir den ganzen Tag im Dauerregen angereist waren.

Gereon und ich hatten wie in den Vorjahren unseren Campingplatz in Motala bezogen, auf dem auch unser Forumsmitglied Gert campierte. Er war mit einer Unmenge Stralsunder und Rüganer angereist, in McPomm war anscheinend Betriebsurlaub angesagt. Relef (Konkursus) nebst Ulrike trafen wir dann auch noch beim Abholen der Startunterlagen.

Den Auftakt mit dem Start der Veteranen haben wir dann auch nicht miterlebt, weil wir uns nichtbei dem Regen vorzeitig auf den Weg machen wollten.


Pressefoto Veranstalter MAIF-Motala

Aber der Start ging dann doch wohlbehütet über die Bühne.


Foto: Achim Drittner

Bange machen gilt nicht, Ilona du warst uns Vorbild und Ansporn!


Foto: Achim Drittner

Wir folgten dann, nachdem wir unseren Vereinskameraden und Eiskonditor Paolo aus Harsefeld aufgetrieben hatten, gegen 0.30h nach.

Die Fahrt war entsprechend der Witterungsbedingungen ziemlich kalt und kräftezehrend, besonders in den Abfahrten und am frühen Morgen - da waren wir dann von Grenna nach Jönköping gelangt.


Pressefoto Veranstalter MAIF-Motala


Pressefoto Veranstalter MAIF-Motala

Am frühen Vormittag besserte sich glücklicher Weise das Wetter und wir konnten die zweiten 150 km bei relativer Trockenheit weiter in Angriff nehmen.


Pressefoto Veranstalter MAIF-Motala
Ein Vertreter der nordschwedischen Schnarchlappen im Versorgungsdepot von Karlsborg


Pressefoto Veranstalter MAIF-Motala


Gegen 14h im Ziel angekommen ist natürlich alles vergessen und die Verabredungen fürs kommende Jahr getroffen.


Foto: motala24.se



Foto: Achim Drittner



Jedenfalls hat nach der 43. Runde der Veteran STIG JOHANSSON die Ruhe weg, er fährt weiter mit seinem Eingangrad und pfeift auf Campa und Shimpanso.
Foto: Achim Drittner


Foto: Achim Drittner


Nächstes Jahr kommen wir sicher wieder.

Grüße an alle und Dank an Achim für die Bilder trotz defekter Kamera.

Thali
_________________

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Angelboot
Gast





BeitragVerfasst am: 16.06.2009, 16:57

Titel: Vätternrundan, Schweden

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Nach 2003 bin ich wieder die Vätternrundan in Schweden gefahren. Am Donnerstagabend ging es mit zwei Bussen ab Harburg in Richtung Schweden. Perfekt organisiert wurde die Reise von Ingomar Schuhmacher-Hahn aus Stade.

Die Vorfreude wurde etwas getrübt durch das schon unwirkliche Wetter. Regen und Sturm begleiteten uns während der ganzen Anreise. Unser Quartier war die Jugendherberge in Borgham, 30 km von Motala entfernt. Hier wurde uns am Freitagmorgen ein reichhaltiges Frühstück serviert und anschließend bezogen wir unsere Zimmer. Statt mit dem Rad zur Anmeldung nach Motala zu fahren - es regnete immer noch in Strömen - bestiegen wir den Linienbus. Beim Anblick der 60 Leute, die an der Haltestelle standen, verzichtete der Busfahrer aufs kassieren.

In einem großen Zelt waren Anmeldung und Messe untergebracht. Der Verkaufsrenner waren Überschuhe und Regenbekleidung. Danach gings mit Jörg Doose vom NDR, RG Uni HH Fahrern und einigen anderen erstmal ins Cafe. Es wurde ausgiebig die Kleiderfrage für den nächsten Tag diskutiert, während es draußen mal wieder ausgiebig stürmte und schüttete. Egal, da müssen wir nun durch.

Zurück in der Jugendherberge wurden bei der Nudelparty erstmal reichlich "Körner" eingelagert, dann ging es ins Bett, denn um 2:00 Uhr am nächsten morgen war Wecken angesagt. Ich habe wunderbar geschlafen, während meine Zimmergenossen um 2:00 Uhr ziemlich geschlaucht auf der Bettkante saßen. Leo, ein 71-jähriger Paris-Brest-Paris Veteran aus Dortmund, hatte allen mit seinem Schnarchen die Nacht versüßt. Mad

Mit unserem Bus und Anhäger ging es zum Start. Unsere Startzeit war 4:24 Uhr. Alle drei Minuten wurden 70 Fahrer auf die Reise geschickt. Es regnete nicht, was aber nur zehn Minuten anhielt, dann aber um so heftiger. Ich hatte mich für zwei kurze Radhosen und Beinlinge entschieden, eine Gore Regenjacke und nicht mehr soviel drunter. Eine richtige Entscheidung denn mit 12 Grad war es nicht mehr so kalt und der Wind wehte mäßig.

Alle ca. 35 km gab es ein Depot. Ich machte aber den ersten Stopp erst nach 109 km in Jönköping. Bis dahin hatte ich mit guten Gruppen und Rückenwind einen Schnitt von 35 km/h. Es hatte bis dahin nicht nur geregnet, sondern Nebel und Dunst kamen hinzu, teilweise war alles nur schemenhaft zu erkennen. Ich hatte klare Brillengläser gewählt, auch eine kluge Entscheidung.

In Jönköping trank ich zwei Becher Kaffee, füllte die Wasserflaschen auf und schön warmer Kartoffelbrei mit Ketchup sorgte für das leibliche Wohl. Schon hier war für einige Teilnehmer die Fahrt zu Ende. Sie ließen sich mit Rad zum Start zurückfahren, war alles organisiert. Von den rund 14.500 Startern erreichten etwa 1.000 Teilnehmer das Ziel nicht.

Ab Jönköping gab es Gegenwind und das Suchen nach einer guten Gruppe begann. Ich hatte Glück und konnte in einer guten Gruppe "Unterkommen" und so flogen wir förmlich nach Hjo zum 178 km Depot. Meine Gruppe machte hier keinen Stopp, ich musste aber anhalten, meine Getränkeflaschen waren leer und so nahm ich auch eine warme Mahlzeit ein, leckere Lasagne. Zwischenzeitlich hatte es aufgehört zu regnen, es wurde fast schön. Ein paar Fotos und ab ging es wieder.

Das Suchen nach einer Gruppe begann erneut. Bei km 182 "Stand" die Gruppe, mit acht Fahrern blieben wir bis Hammarsundet, Km 259, zusammen. Wir lösten uns perfekt ab, es war eine Freude. Hier wurde nochmal angehalten, Flaschen aufgefüllt und leckere Blaubeersuppe vernascht. Zu viert haben wir die letzten km in Angriff genommen. Jetzt ließen wir es locker angehen, genossen die Landschaft, die roten Holzhäuser inmitten von satten Grün, auch der Raps war noch am ausblühen, wir waren ja auch nördlicher. Das Ziel in Motala nahte. Ein 303 km langer, wunderschöner, perfekt organisierter Radmarathon ging zu Ende.

Die Medaille als Belohnung und Erinnerung wurde uns überreicht. Reichlich Zielverpflegung füllte unsere Speicher wieder auf. Nun schien auch die Sonne und am Ufer des Vätternsee wurden die Erlebnisse ausgetauscht. Ich war glücklich und werde nächstes Jahr wiederkommen. Für die 303 km benötigte ich eine reine Fahrzeit von 9:02:35 Std., insgesamt war ich 9:46:00 Std. unterwegs. Ein Schnitt von ca. 33,6 km/h. Mit dem Bus wurden wir in die Jugendherberge zurückgefahren, wo es abends geräucherten Lachs mit Kartoffelsalat gab und noch ein Erdinger gezischt wurde. Dann wollten doch alle nur noch schlafen. Nach einem reichlichen Frühstück wurde die Heimreise angetreten.

SEE YOU In MOTALA 2010

Hans-Hermann Wulff

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ketterechts
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 150
Wohnort: Bargstedt Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 16.06.2009, 19:09

Titel:

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Hier der Link zu den Ergebnissen:

http://results-2.cyklavaettern.com/default_de.htm

Beispiel:
16039 HANS-HERMANN WULFF, GEESTHACHT
Vätternrundan 2009
Depot Resultat
Anfang 04:24
Gyllene Uttern 06:35
Fagerhult 08:40
Karlsborg 11:08
Medevi 13:28
Ende 14:10
Historische resultate
Rennen Startnr Startzeit Ende
Vätternrundan 2009 16039 04:24 14:10
Vätternrundan 2003 7203 00:00 12:01

@ Thali

Schön dass ihr unseren Paolo mitgenommen habt. Gibt es Bilder davon?
www.radteam.net und http://radteam.bboard.de/board/viewtopic.php?nxu=12490856nx33341&p=9637#9637

Gruß

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Gert
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 327
Wohnort: Stralsund

BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 22:02

Titel:

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Vätternrundan 2009 – Das Wetter verlangte den Teilnehmern alles ab

Am 12.06.09, war es wieder soweit, die Radsportgruppe des SV HANSE-Klinikum Stralsund reiste mit 11 Radsportfreunden zum wiederholten Male nach Motala (Schweden). Die Gruppe hatte sich erneut das Ziel gesteckt, die 300 Km um den berüchtigten Vätternsee in den Angriff zu nehmen.

Mit dem Bus des HANSE-Klinikums Stralsund, der uns freundlicher weise zur Verfügung gestellt wurde, sowie einem PKW-Anhänger der ESSO-Tankstelle Grünhufer Bogen, ging es bereits am frühen Donnerstag Morgen im Konvoi nach Motala. Nach der Ankunft in Motala, war Team-Work gefragt, denn Zelte und Pavillon wurden gemeinsam aufgebaut. Die Sonne meinte es mit uns besonders gut und zeigte sich von Ihrer freundlichsten Seite. Lange sollte dieses schönes Wetter aber nicht anhalten, denn bereits am nächsten Morgen, setzte der gefürchteten Dauerregen ein, der auch kräftige Schauer mit sich brachte.

Einige Mitglieder sind bereits die Vätternrundan mehrfach gefahren, für drei Mitglieder war es eine Feuertaufe. Allerdings war von dem Feuer nicht viel zu spüren, denn die herbstlichen Gefilde, wie Wind um Stärke 6 aus Nord und immer wieder aufkommender Regen, ließ nichts Gutes erahnen. Eines war jedoch klar, es wird auf jeden Fall gestartet, egal wie weit dann gefahren wird!!! Diese Tour war nichts für „Schönwetterfahrer“. Hier galt es auf die Richtige Kleidung zu setzen und bereits im Training regnerische Trainingseinheiten absolviert zu haben.

Das besondere an dieser Tour ist einerseits der Startzeitpunkt, der sich von abends 20:00 Uhr bis morgens 06:00 Uhr im Dreiminutentakt mit ca. 60 Startern erstreckt, und zum anderen die Volksfeststimmung rund um den See. Die Schweden sind sportbegeistert und diese Begeisterung geben sie auch in dieser Nacht durch Anfeuerungsrufe zum Besten. Gartenzäune werden mit Lampions und Luftballons geschmückt , Kerzen und Feuerstellen werden am Straßenrand aufgestellt, Gärten verwandeln sich in Partymeilen, Cheerleader ermuntern die Fahrer auf den letzten 50 Km und zwischendurch gibt es alle 40 Km einen Verpflegungspunkt mit einem vielfältigen Angebot wie Blaubeersuppe, Kaffee, Kuchenbrötchen Salzgurken etc., um dem Kräftemangel vorzubeugen.

Trotz der schlechten Wetterlage haben alle Ihre persönliche Zielstellung erreicht, wobei ein Teilnehmer der Gruppe nach 120 km die Tour beendete, wie weitere 1.008 Fahrer, die mit einem Bus zurück nach Motala gefahren wurde. Der Spaß soll auch bei so einem Event dominieren und nicht die persönliche Selbstüberschätzung.

Nachdem alle unserer Radfahrer im Ziel eingetroffen waren, wurde in gemütlicher Runde, bei einem zünftigen Grillabend auf dem Zeltplatz die Ereignisse der letzten Stunden ausgewertet. Die Zeiten reichten von respektablen 10:57 Stunden bis zu 17:37 Stunden. Leider konnte unser Jens Heine nicht an den Start gehen, da er sich im Vorfeld beim Training die Hand verletzte. Es zeugt aber von seinem sportlichen Herz, dass er trotzdem mit dabei war. Am nächsten Morgen hieß es Zelte abbauen, laden und die Heimreise antreten. Auf dem Zeltplatz traf ich überraschend dann ja auch noch Thali und Gereon worüber ich mich sehr freute!!!

Wenn das Wetter auch nicht gerade radfreundlich war, so konnten wir auf vier erlebnisreiche Tage zurückblicken, die wir so schnell nicht vergessen werden. Wir Danken den Organisatoren für diese gelungene Veranstaltung, die Logistisch und organisatorisch mit Sicherheit ein Herausforderung war. Eines ist jetzt jedoch schon klar, im nächsten Jahr kommen wir wieder und dann ist schönes Wetter!

Gruß Gert
Wink

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Konkursus
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Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 910
Wohnort: zwischen Hamburg und Bremen

BeitragVerfasst am: 19.06.2009, 09:12

Titel:

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Hallo Armin,

das ist ja mehr als schade mit der Sehnenscheidenentzündung. Ich selbst habe damit bislang keine Probleme gehabt, aber man muss die Krankheit wohl in Ruhe auskurieren. Irgendwie hast Du mit der Vätternrundan wohl Pech.

Wir freuen uns schon auf Aschberg, auch weil Du uns mit Deinem PBP-Vortrag im letzten Jahr erst auf den Geschmack der langen Fahrten gebracht hast. Jetzt planen wir fürs nächste Jahr den Styrkeproven.

Da unsere bislang längste Strecke die diesjährige RTF Bremen mit 165 KM war, hatten wir vor der Vätternrundan doch eine gewisse Ehrfurcht. Wegen unserer Teilnahme beim Triathlon Wiesbaden 70.3 mit 90 KM Rad im Taunus bei 1500 HM, war jedoch ohnehin verstärktes Radtraining in der Vorphase angesagt, ca. 2000 RR zzgl. 500 KM Mountainbike, einschließlich Egmont-Pier-Egmont und einem Harzwochenende mit Exercycle.

Nachdem es dann um 04.24 losgegangen war, entwickelte sich doch ein schönes Tempo von ständig mehr als 30 KM/h, so dass es flott voranging.Wetter zunächst naja, ging so. Das änderte sich dann jedoch zwischen dem zweiten und dritten Depot, als der Regen immer stärker wurde. Für mich als Brillenträger ein Problem, da sich auch wegen der Kälte die Atemluft auf der Brille niederschlug und ich so gut wie nichts sehen konnte. Da ich eine Regenjacke anhatte ohne Tasche, war auch ein Verstauen der Brille zunächst nicht möglich. Musste sie auf die Nasenspitze schieben und bis zum Depot weiterfahren. Da ich teilweise relativ blind fuhr, war Ulrike erst einmal weg, die sich einer Gruppe angeschlossen hatte und mir nachher stolz erzählte, wie leicht die Fahrt war Mad . Da Ulrike jedoch bei der letzten RTF in Müden/Örtze eine Rippenprellung erlitten hatte, sei es ihr gegönnt.

Ab dem nächsten Depot fuhren wir dann wieder flott zusammen bis ins Ziel.

Probleme gab es keine bis auf die Depots, die waren zu gut bestückt. Im Nachhinein betrachtet, haben wir da Zeit liegenlassen bis zum Abwinken, was mir persönlich nicht ganz entgegenkam, weil meine Betriebtemperatur immer wieder abfiel. Aber naja, fürs erste Mal Vätterrundan und wegen Ulrikes Prellung wars erlaubt. An Netto-Fahrtzeit hatten wir 10:45 zzgl. 4:10 Depots, ein leichtes Mißverhältnis.

Wir haben uns jetzt vorgenommen, beim nächsten Mal etwas mehr Gas zu geben (ich weiß, kein Rennen, aber ist das die Realität?), weniger als 10 Stunden Fahrtzeit und weniger als 2 Stunden in den Depots.

Eins aus meiner Sicht noch zu den Tempogruppen:

Wenn man bedenkt, dass die eine Jedermannveranstaltung war und immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass es sich nicht um eine Rennveranstaltung handelte, fand ich das Verhalten doch manchmal grenzwertig. Überholen im Millimeterbereich okay, habe ich mich dran gewöhnt, aber die anderen Fahrer mehr oder weniger von der Straße zu brüllen, das geht nun auch nicht. Jeder muss sich an gewisse Regeln halten und dazu gehört - insbesondere auf nicht abgesperrten Straßen - das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme.

Also bis zum nächsten Mal


Konkursus
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Gert
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 327
Wohnort: Stralsund

BeitragVerfasst am: 22.06.2009, 22:25

Titel:

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Hallo Freunde,

hier noch einige Schnappschüsse von der diesjährigen Vätternrundan!
Auf zwei Bildern sind auch von Thali (links) und Gereon drauf.
Ich kann Euch versichern, nach der Tour sahen die beiden genau so frisch aus Laola

Die Bilder und einen Bericht findet Ihr unter:
http://radsportgruppe.sv-hanseklinikum-stralsund.de/reviews.php

Gruß Gert Wink
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