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Radtour durch Deutschland - Ideen / Planung

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Helmut
Admin


Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 12402
Wohnort: Hamburg-Tonndorf

BeitragVerfasst am: 30.05.2008, 21:47

Titel: Radtour durch Deutschland - Ideen / Planung

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Henning Beutel schrieb:

Moin Moin, ich habe vor in meinen Semesterferien mich in Großhansdorf bei Hamburg auf mein Radel zu setzen und einfach mal probieren wie weit ich in etwa 3 Wochen in den Süden (München) komme. Ich möchte aber nicht alles vorausplanen, einfach in den Tag hinein radeln. Und dann schauen wie weit man am Tag kommt. Kennen sie ein Buch, Kartenmaterial oder irgendwas der gleichen, um mir diese Planung zu erleichtern bzw erst zu ermöglichen. Bzw können sie mir irgendwelche anderen Tipps geben?

Dazu Helmut:

Ich würde mir die Höhepunkte aus persönlicher Sicht (Natur, Architektur und Kultur) vorher überlegen und in jedem Fall anfahren. Dazwischen kann man sich treiben lassen. Am besten fährt man nicht die kürzesten, sondern die schönsten Wege. Als Empfehlung kann man immer den Radrouten folgen. Zu all dem gibt es natürlich gutes Kartenmaterial und auch Reiseführer. Für den Einstieg würde ich eines oder mehrere von diesen Büchern nehmen:

Baedeker Allianz-Reiseführer Deutschland. Highlights in 3D

Bikeline Radtourenbuch, Radfernwege Deutschland

Radfernwege in Deutschland mit allen überregionalen Radrouten


Vielleicht findet sich ja noch jemand, der eine Idee dazu hat.
_________________
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 15.06.2008, 15:15

Titel:

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Moin,moin.
Ich spiele schon seit langer Zeit mit einem ähnlichen Gedanken. Ich hoffe, ich schaffe es im nächsten Sommer diesen Plan auch in die Tat umzusetzen. Bisher habe ich den Gedanken aus zeitlichen Gründen immer wieder nach hinten gestellt. Aus Helmuts Erzählungen weiß ich, dass er in jugen Jahren einfach ein paar Sachen eingepackt und sich auf´s Rad geschwungen hat. Ohne wochenlange Planung und Supportservices sind dann sehr schöne Radreisen daraus entstanden.

Hier mal so der grobe Grundgedanke: Auch bei mir soll es Richtung Süden ( Bayern) gehen. Allerdings habe ich vor, ein Stück Norddeutschlands mit der Bahn zu überbrücken und die restliche Strecke mit dem MTB zu fahren. Dabei will ich mich sowohl auf Asphalt als auch auf befestigten Wald- und Wiesenwegen bewegen. Allerdings gern abseits von Hauptstraßen.

Da es keinen Gepäcktransport für solch individuelle Tour gibt, das MTB aber auch nicht die Verstaumöglichkeiten eines Tourenrades hergibt, fallen Übernachtungen im Zelt leider aus. Immerhin muss ich die gesamte Ausrüstung für die Tour im Rucksack unterbringen und auch tragen können. Dabei sind wohl 7-8 Kilo Gewicht das absolute, ertragbare Maximum. Daher werden Landgasthöfe und Jugendherbergen primäre Anlaufstelle werden.

Etwas unschlüssig bin ich noch im Bezug auf die Etappenlänge pro Tag. Zur Zeit bewältige ich auf meinen Touren und auf CTF´s bei mittlerer Geschwindigkeit so um die 70 - 80 Km ohne Probleme. Da mich niemand hetzt und ich den ganzen Tag Zeit habe und zudem auch längere Pausen einlegen kann, werde ich wohl trotz des Rucksackgewichts ähnliche Strecken bewältigen können. Unentschlossen

An Kartenmaterial werden mir sicherlich handelsübliche Straßenkarten in Kombination mit einem Kompass völlig ausreichen. Auch wenn dort nicht alle kleinen Wege eingezeichnet sind, so reicht es mir aus, wenn ich mich anhand der Himmelsrichtung und der Namen von Ortschaften bewege.
1. Gebot für meine Tour: Der Weg ist das Ziel. Ich will die Natur und ein klein wenig Abenteur erleben. Eine festgelegte Route plane ich erst gar nicht. Nur die grobe Richtung Süden und einige Etappenzielorte (Sehenswürdigkeiten) sollen vorgegeben sein. Ich möchte flexibel bleiben, wenn es mir irgendwo besonders gut gefällt, auch die Möglichkeit haben, dort einen Tag länger zu verbleiben, ohne den Tourablauf über den Haufen zu werfen.

Im Bezug auf die notwendige Ausrüstung bin ich noch sehr unentschlossen. Mir fehlen da einfach die Erfahrungswerte. Manchmal sind es ja echt die banalsten Fragen, die plötzlich an Bedeutung gewinnen. Hauptsächliches Problem ist und bleibt das geringe Gewicht und Volumen, das ich befördern kann.

Muss ich also für jeden Tag der Tour frische Klamotten mitschleppen, oder fahre ich unterwegs in irgendeiner Stadt in ein Waschcenter? Trag ich das Paar Sockken eventuell auch noch am zweiten Tag? Nehm ich Rei aus der Tube mit und wasche in der Jugendherberge selber?

An Regenklamotten muss die einfache Regenjacke ausreichen. Sollte es zu arg regnen wird notfalls die Etappe spontan verkürzt und sich eine Unterkunft gesucht. Sollte es mehrere Tage lang regnen wird improvisiert und notfalls nachgekauft.

Was muss noch mit? Neben einem zweiten Satz Klamotten (Radhose, Funktionshirt und Trikot) muss sich im Rucksack wohl noch Platz für die angesprochene Regenjacke, aber auch für Bein- und Armlinge finden lassen. Auch Zahnbürste, Duschgeel usw. dürfen nicht fehlen. Das Handy und die (gut gefüllte Smile ) Urlaubskasse müsen auch mit. Das Werkzeug findet sicher in der Satteltasche Platz.

An Verpflegung tut es sicher die Trinkblase in Kombi mit der Trinkflasche und ein paar Riegeln. Zu den Hauptmahlzeiten wird auf dem Wege irgendwo eingekehrt. Ich bin ja nicht im Niemandsland unterwegs.

Doch ich bin mir sicher noch so einige wichtige Dinge vergessen zu haben. Vielleicht kann mir jemand noch wertvolle Tips oder Verbesserungsvorschläge geben? Wer hat schon mal eine Radreise (auch in anderer Form) bewältigt und kann Erfahrungswerte liefern? Wie würde Eure Packliste aussehen?
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Fülle
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 514
Wohnort: Hamburg-Poppenbüttel

BeitragVerfasst am: 15.06.2008, 19:42

Titel:

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Guckt euch mal die Themen von Kathrin aus dem Tour-Forum an: http://forum.tour-magazin.de/search.php?searchid=5342990, da kann man sich viel an Tipps rausziehen. Mit der Suchfunktion findet man dort sicherlich einiges zu dem Thema.

Auch auf http://www.quaeldich.de/ findet man Touren u. Tipps. Für Mitglieder gibt es auch eine Unterkunftsbörse od. so ähnl., da kommt man dann umsonst unter, natürlich muß man dann auch eine Unterkunft stellen, wenn jemand hier in der Nähe ist.
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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 15.06.2008, 20:54

Titel:

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Danke Fülle.
Bei Kathrin kann man sicherlich schon einiges abkupfern. Das Verpackungsproblem hatte sie ja auch. Dann bin ich in diesem Punkt schon recht zuversichtlich.
Die quäl dich Seite ist etwas unübersichtlich. Da muss ich mich erst einarbeiten. Von dieser Unterkunftsbörse hab ich mal im Radio gehört. Sehr soziale Geschichte, aber dann ist man wieder an feste Termine und Absprachen gebunden.
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Fülle
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 514
Wohnort: Hamburg-Poppenbüttel

BeitragVerfasst am: 16.06.2008, 08:05

Titel:

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Hier hab ich noch eine Checkliste, dic ich irgendwann mal aus dem I-net gzogen habe. Ich kann das irgendwie nicht richtig einstellen, falls Interesse besteht, kann ich die auch als PDF od. Exel-Datei versenden.

[list=]Rad Bekleidung
Fahrrad (Tasche, Polstermaterial…) Hosen lang
Pumpe, Satteltasche, Tacho Hosen kurz
Pedale, Ersatzplatten T-Shirts
Trinkflaschen Pullover, Hemden
Powerbar & -Gel Socken
Getränkepulver, Magnesiumtabletten Unterhosen, Unterhemden
Kettenöl, Lappen, Handschuhe Badehose
Werkzeug (Inbus,Schraubendreher) Kappe
Ständer Handtücher, Waschlappen
Ersatzschlauch, -reifen Schuhe (Laufschuhe)
Ersatzkette, -züge, -speichen Badelatschen
Schutzbleche

Radbekleidung Papiere
Hosen kurz (min. 2x) Personalausweiß (plus Kopie)
Trikot kurz (min. 2x) Führerschein (plus Kopie)
Trikot lang EC-Karte
Hose lang Flugtickets
Armlinge, Beinlinge, Knielinge Bargeld
Handschuhe (kurz, lang)
Weste, Regenjacke
Helm
Brille (incl. Wechselgläser)
Socken (kurz, lang)
Radschuhe
Überschuhe

Hygieneartikel Diverses
Rasierzeug (Ersatzklingen,Schaum,Aftershave) Landkarte
Duschgel, Shampoo Reiseführer
Deo, Parfüm Buch
Gel Papier und Stift
Haartrockner Handy (Ladegerät und Tüte)
Sonnencreme, Apres-Lotion Brille (Brillentücher)
Gesäßcreme Sonnenbrille
Labello Kamera (Ladegerät)
Sagrotan Taschenmesser(nicht i. Handgepäck)
Aspirin, Vitamin + Zink Kapseln Geschirrtuch
Kontaktlinsen (Behälter & Flüssigk.) Pulsuhr (incl. Brustgurt)
Zahnbürste, Creme, Ladegerät
Saptil

[/list]
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snief
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 203
Wohnort: Adendorf

BeitragVerfasst am: 16.06.2008, 09:14

Titel:

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Shocked Die Liste scheint mir mehr für einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt geeignet... Wink

Ich verbringe seit mehreren Jahren meinen Urlaub damit, mich per Bahn Richtung Süden transportieren zu lassen und dann per Rad zurück nach Hause zu fahren (ebenfalls ohne Zelt). Ich finde diese Richtung netter, weil man dann zu Beginn die blöde Bahnfahrt hat und ab da nur noch das Rad. Sollte es zum Schluss aus irgendwelchen Gründen zeitlich nicht mehr bis nach Hause reichen, brauchen nur noch wenig km per Bahn überbrückt werden.

In Deutschland gibt es inzwischen soviele i.d.R. gut ausgeschilderte Radfernwege, dass ein Kompass oder Notunterkünfte nicht erforderlich sind. Von bikeline gibt es einen Übersichtsband "RadFernWege Deutschland", auf der viele gute Wege vorgestellt werden. Vom ADFC gibt's die sog. "Entdeckerkarte", die ebenfalls eine gute Übersicht über viele Wege bietet. Da kann man sich entsprechend vorher informieren und evtl. eine grobe Richtung/Route auswählen. Das kann man unterwegs immer gut variieren und umgestalten.

An Kleidung und sonstigem Gepäck braucht man i.d.R. weniger, als man denkt. Wenn man dabei dann noch Richtung "Funktionskleidung" guckt, kann man Packmaß und -gewicht weiter deutlich reduzieren - kostet halt nur ein wenig mehr.

Grob hab ich immer dabei:
  • 2x Trikot (Funktionshemd). Das reicht i.d.R. - immer im Wechsel tragen, abends durchspülen und fertig. Notfalls kann man tagsüber beim Fahren auch mal mit "gebrauchteren" Sachen fahren - da ist man eh "unter sich"... Wink
  • 2x Radhose, kurz. Siehe "Trikot". Kurz reicht mir. Evtl. Beinlinge mitnehmen (je nach Jahreszeit, Witterung, persönlichen Vorlieben)
  • 1x lange Hose für abends. Am besten 3fach-Zip-Hose, so dass man flexibel bei allen Temperaturen ist. Da man die nur abends trägt, reicht meist eine Hose für die Zeit. Bloß keine Jeans, die trocknen zu langsam, wenn sie gewaschen werden müssen.
  • evtl. 1x knielange Hose. Die kann notfalls auch beim Radfahren getragen werden, wenn es kälter ist und keine Beinlinge dabei sein sollen.
  • 2x Funktionsunterhemden, wenn man nicht im Hochsommer unterwegs ist.
  • Ein paar Unterhosen (tagsüber reicht mir die Radhose, so dass Unterhosen auch nicht inflationär eingepackt werden müssen). Man kann auch vor der Reise Billig-Unterhosen kaufen und diese dann entsorgen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden - spart Waschen und das Gepäck reduziert sich unterwegs... Wink
  • 2-3 T-Shirts oder Polohemden für abends.
  • Regenjacke und -hose. Regenjacke kann auch abends zum "Weggehen" getragen werden
  • dünnen Fleecepulli/-jacke für abends
  • Windjacke/-weste. ZipOff-Jacke ist dabei am besten und hat wenig Pakcmaß, wenn man sie nicht braucht.
  • Buff
  • Trinkflasche und Verpflegung nach Platz und Vorliebe. In D kann man das aber auch immer gut unterwegs holen und picknicken.
  • Werkzeug nur das nötigste. Großreparaturen sind hierzulande auch nicht unbedingt mit zu planen. Notfalls gibt es zumeist in erreichbarer Entfernung Werkstätten. Ersatzketten und so'n Zeugs halte ich für absolut überflüssig. Flickzeug, Klebeband und Minitool haben bei mir bislang immer ausgereicht.
  • Radschuhe zum Fahren, ein paar Schuhe für abends/zum Wechseln. Radgarmaschen sind u.U. ganz hilfreich, um nasse Schuhe zu vermeiden (aber abhängig von den Schuhen. Bei Sandalen z.B. überflüssig).
  • Socken nach Bedarf. Ich trage dabei beim Fahren Funktionssocken, nehme davon aber nur zwei Paar mit. Wie bei den Trikots das benutzte abends durchspülen und morgens das andere anziehen. Die Dinger trocknen i.d.R. superschnell. Für abends separate Socken mitnehmen, evtl. mit dem gleichen Prinzip wie bei den Unterhosen.
  • Badehose und Handtuch. Gerade letzteres gibt es als Outdoor-Handtuch z.B. bei Globi - super kompakt und leicht
  • Schlafzeug (kurz)
  • Kulturzeug. Bei vielen Drogeriemärkten gibt es diese Kleinpackungen von allem möglichen, was man so braucht. Die sind ein paar cent teurer, aber eben auch besser zu verpacken. Wenn's alle ist, kann man's unterwegs nachkaufen.
Ich bin mit diesen Sachen bei jeweils drei Wochen Tour im großen und ganzen immer gut gefahren. I.d.R. nimmt man eigentlich immer zu viel mit - auch, weil man viele Sachen unterwegs einfach länger und öfter trägt, als man denkt. Wink
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 03.04.2006
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BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 00:08

Titel: Fahrradtour durch Deutschland

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Was Deine Packliste betrifft, hast Du ja einige gute Tipps bekommen. Bei Deiner Routenplanung geht es mehr um Deinen Geschmack. Stellt sich zunächst die Frage, ob es eine Route für's Ego sein soll, also z. B. Hamburg - München in x oder Transalp in y Tagen. Wenn nicht, kannst Du Dich mehr auf die aus Deiner Sicht schönen - weil anders als daheim - Abschnitte konzentrieren.

Die Idee, die Norddeutsche Tiefebene mit der Bahn zu durcheilen, gefällt mir gut. Wenn Du den Harz und das Weserbergland schon kennst, würde ich erst dahinter starten und dort kreisen oder mich immer weiter von daheim fortbewegen. Motto: Der (schöne) Weg ist das Ziel. Den immer länger werdenden Heimweg hab ich nie als Belastung empfunden. Meine 36-stündige (!) Heimfahrt Mitte der 80er-Jahre mit der Bahn von Zadar in Kroatien nach Hamburg habe ich ob meiner hinter mir liegenden Tour mit einem Hochgefühl ertragen.

Wenn Du alleine fährst, ist es schade, dass Du nicht campieren kannst, weil man da jeden Tag leicht Kontakt zu anderen Leuten findet. Eine Alternative sind vielleicht Jugendherbergen, die aber nicht so dicht beieinander stehen.
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Bagdad-Biker
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BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 05:28

Titel:

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Ja die Packlisten sind sehr gut. Für meine Zwecke werde ich aus Gewichtsgründen wohl noch einiges streichen und das Ganze auf ein Minimum reduzieren müssen.
Auch im Bezug auf das Waschen, lag ich wohl mit dem Gedanken unterwegs selbst zu waschen ganz gut.

Was die Strecke angeht so ist es mir nicht wichtig mit einer absolvierten Km Zahl protzen zu können. Da bring ich Euch dann lieber einen (hoffentlich) schönen Bericht mit Smile Aber bis dahin vergeht ja noch ne Weile.
Dennoch liege ich glaub ich ganz gut, wenn ich mir um die Planung jetzt schon so langsam meine Gedanken mache.

Norddeutschland per Bahn hat genau den von Helmut angesprochenen Hintergrund. Wenn ich Knicks und flaches Land mit schwarz-weißen Kühen sehen will, brauch ich nur aus dem Fenster gucken.
Den Gedanken genau andersherum zu starten finde ich allerdings auch sehr reizvoll. Daran hatte ich bisher noch gar nicht gedacht.

Mir stellt sich derzeit die Frage nach einem geeigneten Schloss. Wäre schade, wenn die Tour nach drei Tagen bereits zu Ende ist, weil in der Jugendherberge jemandem mein Rad gut gefallen hat.
Mein Abus Bügelschloss ist sehr robust und zuverlässig, wiegt für eine solche Tour aber def. zuviel. Ein Kabelschloss ist wenig sinnvoll. Da kann ich ja gleich´nen Kabelbinder nehmen. Smile
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snief
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Anmeldungsdatum: 17.10.2007
Beiträge: 203
Wohnort: Adendorf

BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 07:11

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Oliver``Olli´´Heigl schrieb:

Mein Abus Bügelschloss ist sehr robust und zuverlässig, wiegt für eine solche Tour aber def. zuviel.


Ich würde bei einer solchen Tour nicht primär auf's Gewicht achten und im Zweifel auch ein paar Gramm mehr zulassen. Du fährst das Ganze ja nicht als Rennen, sondern um die Fahrt zu genießen. Und ob ein wenig höheres Gewicht dann den Schnitt minimal senkt oder nicht, ist doch egal.
Für das Schloß würd ich mal gucken, ob es für dein Bügelschloss eine Rahmenhalterung gibt.
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Bagdad-Biker
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BeitragVerfasst am: 17.06.2008, 13:43

Titel:

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Ein paar Gramm? Das Schloss wiegt mindestens geschätzte 2 Kilo. Ich muss das gesamte Gewicht im Rucksack tragen. Die Belastung für die Arme wird ohnehin sehr hoch werden. Der Schnitt ist völlig nebensächlich.
Eine Rahmenhalterung hatte ich einmal. Die ist bei einem Wohnungseinbruch, bei dem mein Rad gestohlen wurde, mit weggekommen. Hätte mir aber auch nix genützt. Die Schlosshersteller leben leider immer noch im Zeiltalter des Stahlrahmenbaus. Dementsprechend passen diese Schlosshalter an die wenigsten Oversized-MTB-Rahmen.
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