Fahrrad (Fahrräder) als Trekkingrad, Rennrad, MTB, Crossrad und Reiserad ab Hamburg

TRENGA DE
Jetzt ohne Umwege
direkt vom Hersteller

HFS - Helmuts Fahrrad Seiten


SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   Mitglied werdenMitglied werden 
FAQFAQ   LoginLogin

Deutsche Fahrradfahrer leiden unter Platznot in der Stadt

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum-Helmuts-Fahrrad-Seiten -> Alltagsradfahren
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Helmut
Admin


Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 12402
Wohnort: Hamburg-Tonndorf

BeitragVerfasst am: 06.08.2014, 00:48

Titel: Deutsche Fahrradfahrer leiden unter Platznot in der Stadt

Antworten mit Zitat

Gefunden im Pressespiegel des BDR:

Deutsche Fahrradfahrer leiden unter Platznot. Heinrich Strößenreuther, ehemalige Bahn-Manager und Gründer der "Agentur für clevere Städte", hat mit 20 Studenten der Berliner "Best Sabel Hochschule" belegt, warum dies so ist.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/strassen-und-wege-in-berlin-fahrradfahrer-leiden-unter-platznot-a-984477.html
_________________
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
tendam
Hobby-Schreiber


Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 9
Wohnort: Hamburgs Norden

BeitragVerfasst am: 07.08.2014, 10:54

Titel:

Antworten mit Zitat

Danke toller Fund! Sehr interessant, dass die Autos in der City im durchschnitt 23.5 Stunden pro Tag wertvollen Raum verschwenden.

Ich habe mal bei Wikipedia nach mehr Informationen gesucht. Konnt leider nur in Englisch qualitativ brauchbares finden. Hier für Leute die Englisch können die Links.

http://en.wikipedia.org/wiki/Effects_of_the_automobile_on_societies#External_costs

http://en.wikipedia.org/wiki/Effects_of_the_automobile_on_societies#Safety

Leider wird dort nicht erwähnt, dass es auch noch Schwerverletzte gibt.
Schwerverletzte Unfallopfer gibt es in DE ca. 66.000 pro Jahr.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Halbrenner
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 31.03.2013
Beiträge: 125
Wohnort: Altona-Altstadt

BeitragVerfasst am: 07.08.2014, 11:29

Titel:

Antworten mit Zitat

Wobei die Platznot in Hamburg noch um einiges höher ist als in Berlin. Letztlich wird nur die Preisschraube dies ändern können: Parkplätze für Autos verringern und verteuern, City-Maut usw. usf. Da der gemeine deutsche Autofahrer nun aber als wichtiges Wahlvolk gesehen wird, wird die Umwandlung in eine fahrradgerechte Stadt im Schneckentempo weitergehen. Zum Glück gibt es sie aber ja schon lange, die breiten Straßen, auf denen auch Radfahrer fahren dürfen, auch wenn dies einige Autofahrer anders sehen.
_________________
Altonaer Bicycle-Club von 1869/80.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
tendam
Hobby-Schreiber


Anmeldungsdatum: 24.07.2014
Beiträge: 9
Wohnort: Hamburgs Norden

BeitragVerfasst am: 07.08.2014, 19:58

Titel:

Antworten mit Zitat

Das wäre mit City-Maut der selbe Ansatz, den schon London länger verfolgt, ohne wirklichen Erfolg. Das ist wie ein Arzt, der nur die Symptome behandelt, aber nicht die Krankheit heilt.

Den besten Ansatz hat Rom, der leider im Moment nur auf Papier geschrieben ist. Ein weiterer Ansatz wäre Leicht- und Schwer-Verkehr zu trennen in zwei Infrastruktur-Netze. Wobei der Leicht-Verkehr bei Kreuzungen oder Zusammenführungen Vorrang haben muss. Aber sehr schwer umzusetzten, wenn es nicht eine neue Planstadt ist. Das funktioniert aber ziemlich gut, wie in einigen Niederländischen Städten zu sehen ist. Sobald die Alternative "sicherere Infrastruktur" verfügbar ist, wird sie auch vermehrt benutzt.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
VeloC
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 05.10.2010
Beiträge: 333
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 22.08.2014, 10:37

Titel:

Antworten mit Zitat

Wir brauchen mehr Verkehrsplaner vom Format eines Hermann Knoflachers. Habe seinen Namen offen gestanden 2007 zum ersten Mal gelesen, als ich zufällig in der Zeit über das Interview mit ihm (ebenfalls im Wikipedia-Eintrag verlinkt) stolperte.

Mir ist absolut unklar, warum seine jahrzehntelange Arbeit bei den heutigen Planern offenbar so völlig unbekannt ist. Das sollte doch Pflichtstoff für jeden Studenten der Stadtplanung sein?! Weiß nichts
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Helmut
Admin


Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 12402
Wohnort: Hamburg-Tonndorf

BeitragVerfasst am: 22.08.2014, 20:47

Titel:

Antworten mit Zitat

VeloC schrieb:
Habe seinen Namen offen gestanden 2007 zum ersten Mal gelesen, als ich zufällig in der Zeit über das Interview mit ihm (ebenfalls im Wikipedia-Eintrag verlinkt) stolperte.

Tanzen:
_________________
Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
sbach2o
C-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 06.08.2007
Beiträge: 38
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 23.08.2014, 21:05

Titel:

Antworten mit Zitat

Vorsicht! Der verlinkte Artikel, so interessant er auch sein mag, enthält den typischen gedanklichen Kurzschluss, dass Straßen für Autos und Radwege für Radfahrer sind. Anscheinend wurden nur letztere in der Untersuchung dem Radverkehr zugeordnet, was natürlich Blödsinn ist.

Mir sind Straßen, auf denen Radfahrer akzeptiert und beachtet werden deutlich lieber als abgetrennte, zu enge Sonderzonen, und ich vermute mal, dass es den meisten in diesem Forum ähnlich geht.

Klar, zu dicht überholende Autos und LKW kommen vor. Trotzdem wurde schon oft genug festgestellt, dass wir auf der Straße letztendlich sicherer sind als auf schlecht angelegten Radwegen (also den meisten).
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vamos
Hobby-Schreiber


Anmeldungsdatum: 31.07.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 27.08.2014, 11:58

Titel:

Antworten mit Zitat

Mit meinem Rennrad fahre ich auch stets auf der Straße, kann mich meinem Vorredner nur anpassen. Allein die Qualität so manchem gekennzeichneten Radweg ist unter aller Sau. Innerhalb der Stadt, in der Autos in der Regel nicht schneller als 30-50 kmh fahren dürfen oder wegen stockendem Verkehr fahren können, sollten einfach die Räder auf der Straße fahren dürfen. Ist viel weniger Aufwand. Für alle.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Forum-Helmuts-Fahrrad-Seiten -> Alltagsradfahren Seite 1 von 1

 




Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group    -    Deutsche Übersetzung von phpBB.de