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Scheibenbremsen-Totalausfall

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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 14:51

Titel: Scheibenbremsen-Totalausfall

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Während unserer Forums-Tour durch die Heide erlitt meine Scheibenbremse (Shimano BRM 525) einen absoluten Totalausfall. Sicherlich waren die Witterungsumstände extrem materialmordend, allerdings habe ich sowas in der Form weder erlebt, noch je davon gehört.

Die 525 ist die Einsteigerbremse im Programm der vollhydraulischen Bremsanlagen von Shimanski. Manch Profi mag behaupten, das Einsteigermodell sei ungeeignet und mit einer 160ér Scheibe zu schwach konzipiert. Für meine Touren und mein Gewicht von 80 Kg sollte sie aber dicke ausreichen. Zudem waren es nicht die Alpen, sondern die Abfahrt vom Wilseder Berg, die meine Bremsbeläge am Hinterrad in kürzester Zeit bis auf die Trägerplatte abschliffen.

Schon oft hatte ich die 525 mit ihren organischen Belägen bei Trockenheit für die gute Bremsleistung gelobt. Bei Nässe ebenso oft verflucht. Dann bremst die Anlage nämlich mehr als schlecht und lärmt ohrenbetäubend. Offenbar passen Scheiben und Beläge nicht optimal zueinander, obwohl alles Originalteile. Nach etwa 40 Km hatten sich dann auch die fast neuen Beläge am VR verabschiedet. Ja richtig 40 Km!!!!

Ich war heute im Fahrradladen FahrSpaß in Duvenstedt, den ich kürzlich neu für mich entdeckt habe. Als ich dort meine Geschichte erzählt habe, dachte man anfangs noch an einen Scherz. Man riet mir aus Erfahrung (auch aller Radsportler dort) von organischen Belägen ab. Die Bremsleistung und Standzeit seien nicht sehr hoch. Das konnte ich nur bestätigen. Gesinterte Beläge würden mehr Geräusche mache, die Scheibe schneller verschleißen lassen, aber dafür besser bremsen und auch eine Matschtour besser überstehen.

Als erstes lag ein Nachrüstprodukt von BBB auf dem Tresen. Bei diesem Set waren allerdings keine für die Bremse notwendigen Halteklammern enthalten. Man hätte die alten Klammern verwenden müssen. Diese hatte ich jedoch während der Tour bereits mit durchgebremst.

Als Zweites lagen gesinterte Beläge von Shimanski auf dem Tisch. Hier waren die Klammern enthalten. Preislich lagen beide Produkte gleich. Von den organischen Shimanobelägen aber derart enttäuscht und nicht mehr gewillt nochmal Produkte des Japaners zu kaufen, entschied ich mich für BBB.

Um mir die Wartezeit auf die nicht im Lager vorrätigen Klammern zu ersparen, riss der Verkäufer kurzerhand die Packung Shimanobeläge auf, und packte mir die Klammern zu meinen Belägen. Anschließend rundete der Verkäufer Kaufpreis der Beläge zu meinen Gunsten und berechnete auch die Klammern nicht.

Zwei Satz gesinterte Beläge inkl. Klammern für 25 €. Das geht voll in Ordnung! Sicherlich hätte ich via Internet noch ein wenig mehr sparen können, aber Beratung und Service waren top und müssen schließlich auch bezahlt sein.

Morgen bau ich die Beläge ein. Einen ersten Eindruck werde ich Euch dann schildern. Ob sich die Beläge längerfristig auszeichnen können, wird abzuwarten bleiben.
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Heide-Biker
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 391
Wohnort: 21244 Buchholz i.d.N.

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 16:40

Titel:

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Hallo Olli,

jetzt stellt sich nur die Frage ob wir den Testlauf der neuen Bremsbeläge in Schleswig oder in Holland veranstalten. Auf dem Weg nach Schleswig kann ich Dich abholen. Auf dem Weg nach Holland müsstest Du bei mir umsteigen.

Den nächsten Satz Beläge kriegen wir schon irgendwie kaputt.
_________________
siehe auch: www.Radsportler-helfen-Nils.de
siehe auch: www.Heide-Biker.blogspot.com
siehe auch: www.Team-Mainplan.de

Viele Grüße aus der Nordheide

Karsten Niemann
Heide-Biker
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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 21:36

Titel:

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Also Holland würde mich echt reizen. Das wär nach dem Kampf im Sturmflutgebiet Heide nochmal so eine Geschichte, die man später seinen Enkeln erzählt. Schleswig wird wohl weniger spektakulär. Landschaftlich wohl wie Kattendorf oder Großhansdorf. Dafür ist dann der Anfahrtsweg etwas weit.

Unseren holländischen Bekannten Nanne, der mir die Internetseite aus Losser übersetzen sollte, hab ich noch nicht erreicht. Denn aus dem Flachländergebrabbel werd ich leider nicht ganz schlau. Ich hatte gehofft mit etwas Englisch und Plattdeutschkentnissen könnte ich mich selber durchwurschteln. Aber keine Chance. Grundlegend wäre es ja nur wichtig zu wissen, wann, wo und auf welchen Distanzen gestartet wird.

Helmut war auch schon am Überlegen, ob er nicht mitkommen sollte. Da bedarf es wohl nur noch geringer Überredungskünste. Allerdings müsste man den Zeitplan bezüglich der An-und Abreise sehr straff organisieren, da ich ja derzeit Sechstagewoche und nachts arbeite. Meine Schicht endet quasi Samstag morgen um 10 und beginnt wieder am Sonntag abend 22 Uhr. Da muss ich mich auf der Rückreise schon sputen und wäre auch froh, müsste ich das Auto nicht die ganze Strecke selber lenken.
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Helmut
Admin


Anmeldungsdatum: 03.04.2006
Beiträge: 12402
Wohnort: Hamburg-Tonndorf

BeitragVerfasst am: 28.01.2008, 23:16

Titel: Scheibenbremse blockierte

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Moin Olli,

ja evtl. überrede ich mich selber. Zur Ehrrettung der Schleswiger sei angemerkt, dass sich deren CTF wohl eher mit der ab dem Aschberg ähnelt. Die Trans-Aschberg bin ich 2007 gefahren und war überrascht von der Schönheit der hügeligen Waldlandschaft, die ich Ahnungsloser dort nicht erwartet hatte. Diese Hügellandschaft zieht sich von Höhe Eckernförde bis nach Glücksburg rauf und hat für jemanden aus der Region Hamburg durchaus ihren Reiz.

Dein Ärger mit der Scheibenbremse machte mich fassungslos. Gut ist, wenn die sich selbst nachstellt, wenn die Belege zunehmend abschleifen. Schlecht ist, dass die Kolben bis auf die Scheibe durchdrücken, wenn die Belege durchgebremst sind. Das ist bei der Felgenbremse HS 33 besser gelöst. Bis zu einem gewissen Punkt lässt sie sich nachstellen, danach geht nichts mehr. Keine Bremsleistung mehr, aber auch kein Schleifen. Die Bremse fällt aus, aber sie behindert dich nicht auch noch.

Was die CTF in Holland betrifft, mach ich mal einen neuen Thread auf. Siehe http://forum.helmuts-seiten.qumram-demo.ch/viewtopic.php?t=974

Gruß, Helmut
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Wenn's um die Wurst geht, sollte man gut abschneiden.
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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 30.01.2008, 20:24

Titel:

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Hab mal´n Foto von den Belägen gemacht. Das glaubt ja sonst keiner. Leider ist mein Fotoapperat nicht der Neueste und zeigt bei Detailaufnahmen echte Schwächen. Ich hoffe ihr könnt trotzdem etwas erkennen.

Das die Bremskolben nicht mehr in ihre Ausgangsposition gingen, lag an den Federn, die diese Funktion eigentlich übernehmen. Diese Federn waren aber so durchgebremst, da ging gar nix mehr.


Kolbenfeder nach der Forumstour

Originalfeder




Rechts der neue Belag, links der Belag nach der Tour. Auf dem Foto kann man leider nicht so sehr deutlich erkennen, dass es sich nur noch um die Trägerplatte handelt und auch die ziemlich angeschliffen ist.

Bedauerlicherweise haben unter dieser Aktion auch die Bremsscheiben arg gelitten und müssen bald und somit vorzeitig erneuert werden.
Insbesondere die hintere Scheibe weist neben tiefen Schleifgraten einen Seitenschlag auf. (Thermische Verformung???).
Das rhythmische Schleifgeräusch, das mich fortan begleitet habe ich bei Felgenbremsen bereits stets nicht gemocht und mich gerade aus diesem Grund für Scheibenbremsen entschieden.


Die neuen Beläge scheinen recht gut zu sein, werden sich allerdings noch eine Weile einschleifen müssen, bis sie ihre volle Wirkung entfalten können.
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Fülle
A-Lizenz-Schreiber


Anmeldungsdatum: 12.04.2006
Beiträge: 514
Wohnort: Hamburg-Poppenbüttel

BeitragVerfasst am: 18.02.2008, 21:33

Titel:

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Oliver``Olli´´Heigl schrieb:

Bedauerlicherweise haben unter dieser Aktion auch die Bremsscheiben arg gelitten und müssen bald und somit vorzeitig erneuert werden.
Hallo Olli, ich hatte mir die "Bike" (Ausgabe 02) letzte Woche gekauft, da ist ein großer Scheibenbremsen-Test im Inhalt. Sag Bescheid wenn du ihn haben möchtest (sofern du nicht selber die Zeitschrift besitzt) den Test kann ich dir sicher einscannen u. mailen.
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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 19.02.2008, 09:07

Titel:

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Hi Fülle.

Ja hab den Test auch gelesen. Ich bin sehr erstaunt wie unterschiedlich die Modelle der jeweiligen Hersteller von Saison zu Saison abschneiden.
Da kann man nicht pauschalisiert sagen, dass Firma XY immer gute Bremsen baut. Man muss bei jedem Modell ganz genau auf das Modelljahr achten.

Allerdings steht einer Neuanschaffung derzeit mein arg gebeuteltes Konto entgegen.
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Bagdad-Biker
Gast





BeitragVerfasst am: 07.10.2008, 14:21

Titel: Bremsbeläge haben sich bewährt

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Die Bremsbeläge haben nun schon einige Km auf dem Buckel. Die Bremsleistung im Trockenen ist etwas geringer als bei organischen Belägen. Dafür verlieren diese gesinterten Beläge bei Nässe kaum Bremsleistung und haben eine sehr hohe Standzeit. Alledings ist der Scheibenverschleiß auch um einiges höher. Diesen Umstand nehme ich aber für das Plus an Bremsleistung bei Nässe gerne in Kauf.
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